Die größten BAMBI-Mythen
Stimmt’s oder stimmt’s nicht? Wie es sich für einen Star gehört, ranken sich um BAMBI zahlreiche Legenden. Das Reh sei eigentlich gar kein Reh, sondern ein Hirsch, hört man gerüchteweise. Auch sei BAMBI noch nie im Ausland gewesen, heißt es. Die Top- BAMBI-Mythen – und was Wahres dran ist.
Gerücht Nummer eins besagt: BAMBI ist kein Reh sondern eigentlich ein Hirsch. Falsch, BAMBI ist ein waschechtes Reh! Im Gegensatz zum Walt-Disney-Film, wo das berühmteste Reh der Welt zum Weißwedelhirschkitz umgewandelt wurde. Diese Verwechslung führte schon zu bösen Briefen – aber Deutschlands wichtigster Medienpreis ist und bleibt ein Rehkitz (den Unterschied erkennt man am Schwänzchen!).
Auch oft weitererzählt: BAMBI war noch nie im Ausland. Ebenfalls falsch! BAMBI goes Monte Carlo, hieß es 1970. Mit Zwischenstopp in Nizza flog das Reh samt der Preisträger-Schar in den Fürstenstaat. Mit dem gebührenden Empfang im Kongresssaal des Casinos: Gracia Patricia kam als Schirmherrin höchstpersönlich zur Verleihung – und zeigte sich begeistert.
Das oder der BAMBI? Das BAMBI, sagen die Einen. Der BAMBI, die Anderen. Was denn nun? Im Duden steht’s: „Bam│bi, der; -s (Filmpreis)“.
Last but not least: Der BAMBI war immer gold. Falsch, abgesehen vom weißen Original-BAMBI aus Porzellan, den noch Marika Rökk 1948 erhielt, gab es auch silberne BAMBIs: Im Januar 1967 wurden nicht nur die Sieger 1966 ausgezeichnet, sondern auch die Zweiplatzierte erhielten einen (silbernen) BAMBI. Sieger in jenem Jahr wurden übrigens Winnetou Pierre Brice (Gold) und sein Blutsbruder Lex Barker alias Old Shatterhand (Silber).




