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Trauer um Ruth Pfau

Ruth Pfau erhielt bei der 64. BAMBI-Verleihung einen Preis in der Kateogrie "Stille Helden" (c) Hubert Burda Media / Jens Hartmann

Ruth Pfau erhielt bei der 64. BAMBI-Verleihung einen Preis in der Kategorie „Stille Helden“ (c) Hubert Burda Media / Jens Hartmann

Sie galt als „Mutter der Leprakranken“ – und hat mit ihrem Engagement schätzungsweise mehr als 50.000 Menschen von der Krankheit geheilt. Ruth Pfau erhielt 2012 einen BAMBI in der Kategorie „Stille Helden“, weil sie ihr Leben vor allem Leprakranken in Pakistan widmete. Vergangene Nacht ist die Medizinerin und katholische Ordensschwester im Alter von 87 Jahren in eben diesem Land verstorben, in dem sie seit 1958 gegen die tödliche Infektionskrankheit kämpfte.

Pfau engagierte sich seit jeher für ihre Mitmenschen – nicht nur im Kampf gegen Lepra, sondern auch nach Erdbeben oder Flutkatastrophen. Sie setzte sich ebenso für Menschenrechte und Völkerverständigung ein.

Um das Lebenswerk von Ruth Pfau dauerhaft zu sichern, wurde 1996 die Ruth-Pfau-Stiftung gegründet. Sie wird das Andenken an diese beeindruckende Persönlichkeit weitertragen – an diese „stille Heldin“, die sich immer aufopfernd für andere einsetzte.

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