Star der BAMBI-Verleihung im Mai 1984 (für das Jahr 1983): Pamela Sue Martin, Schauspielerin aus der US-Serie "Der Denver-Clan".
Erster Preis für Pamela Sue Martin
Auch sonst gab es viele Lobeshymnen und natürlich Klatsch und Tratsch. Gitte Haenning, die mit zwei Stimmen (!) Vorsprung von den BILD UND FUNK Lesern zur beliebtesten Sängerin vor Nena („99 Luftballons“) gewählt wurde, nutzte die Veranstaltung, um mit den Machern der Programmzeitschrift über ihre Titelfotos zu reden: „Ich kann machen, was ich will, ich sehe immer zu brav aus.“ Seinen zweiten BAMBI nach 1962 (dort noch als bester Nachwuchsstar) holte sich Schauspieler Götz George für seine „Tatort“-Rolle als Duisburger Kommissar Horst Schimanski. „Der Schimanski, den ich spiele, ist eine Figur, die zur Diskussion reizt. Und so soll es bleiben. Der BAMBI wird mir dabei helfen.“ Nach der Verleihung sah man George lange mit Schnulzen- Komponist Ralph Siegel reden – die beiden sind alte Berliner Sandkastenfreunde! Denn die Mutter von Siegel ist die Patin von Götz George. Bei der Wahl des beliebtesten Schauspielpaares in einer der großen Familienserien des Jahres 1983 siegten Thekla Carola Wied und Peter Weck mit „Ich heirate eine Familie“ vor Uschi Glas und Elmar Wepper („Unsere schönsten Jahre“). Weck war begeistert über die Wahl: „30 Schauspielerjahre musste ich ohne Preis auskommen, umso mehr freue ich mich über den BAMBI.“
Text: Rüdiger Klausmann
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