Kategorie: BAMBI

Die BUNTE-Story: Ein Stück Mediengeschichte

In DIE BUNTE STORY erzählt Hubert Burda von seiner Zeit als Chefredakteur des Titels (c) Hubert Burda Media
In DIE BUNTE STORY erzählt Hubert Burda von seiner Zeit als Chefredakteur des Titels (c) Hubert Burda Media

Der Rhythmus einer Redaktion mit Konferenzen wie Jamsessions, die Schlüsselbegegnung mit Andy Warhol und die Erkenntnis, dass Medien Kunst sein können: In seinem neuen Buch „Die BUNTE-Story“ schreibt Hubert Burda über seine Zeit als Chefredakteur und über die Medienrevolution. Burda erinnert sich, wie er, der Kunsthistoriker und Literaturfreund, Mitte der 70er-Jahre vom Vater zum Chefredakteur der damaligen Illustrierten BUNTE nach Offenburg abberufen wird. Er erzählt, wie aus dem „Clash“ zwischen Hoch- und Trivialkultur keine Zerreißprobe, sondern auch sein eigener Lebensentwurf wird.

In Hubert Burdas BUNTE-Zeit, in den siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, vollzog sich ein gesellschaftlicher Wandel. Bei BUNTE wollte man den Lebensstil der Leser prägen und nicht mehr in idealisierter Form aus Königshäusern berichten. Die Zeitschrift entwickelte sich konsequent von einem Symbol der Wirtschaftswunderzeit zu einem modernen People-Magazin amerikanischen Zuschnitts. BUNTE wurde so ein Anwalt privater Wünsche und Bedürfnisse, ein Wegweiser für Selbstinszenierungen. Neben der lebhaften Schilderung des Innenlebens einer Redaktion gelingt Burda in „Die BUNTE-Story“ ein aufschlussreiches Stück Medien und Journalismusgeschichte von Warhol bis Facebook, das die digitale Revolution der letzten Jahre mit ihren tiefgreifenden Umbrüchen umfasst.

„Die BUNTE-Story – ein Peoplemagazin in Zeiten des Umbruchs“ ist jetzt im Handel erhältlich – und verzeichnet bereits Erfolge: Nach fünf Angebotstagen war die „BUNTE-Story“ bereits auf Platz drei der Amazon-Bestsellerliste in der Sparte „Printjournalismus“.