Kategorie: BAMBI

Die BAMBI-Nominierten für die Kategorie „Schauspiel National“

Nominiert für den BAMBI in der Kategorie "Schauspielerin National": Nadeshda Brennicke, Julia Koschitz und Josefine Preuß
Nominiert für den BAMBI in der Kategorie „Schauspielerin National“: Nadeshda Brennicke, Julia Koschitz und Josefine Preuß

Diese Schauspieler haben die BAMBI 2014-Jury im vergangenen Jahr begeistert: Mit ihren Rollen haben Sie Millionen Menschen bewegt und berührt. Am Donnerstagabend wird der BAMBI 2014 in der Kategorie „Schauspiel National“ vergeben. Hier erfahren Sie, wer nominiert ist.

Nominierungen Schauspielerinnen National

Nadeshda Brennicke, „Banklady“

Aus der Begründung der Jury:

„Verwandlung gehört zum Handwerk des Schauspielers. Wie überzeugend sich Nadeshda Brennicke in ein unterdrücktes Mauerblümchen verwandelt, das sich zur eleganten und selbstbewussten ,Banklady‘ entwickelt, das ist große Kunst. Brennicke schlüpft nicht einfach in die Rolle der ersten deutschen Bankräuberin, sie bringt sie uns nahe und macht nachvollziehbar, wie die Sehnsucht nach einem Mehr an Leben im Deutschland der Nachkriegszeit auch kriminelle Energie wecken konnte.“

Julia Koschitz, „Pass gut auf ihn auf!“

Aus der Begründung der Jury:

„Julia Koschitz ist eine Frau der leisen Töne, die sie meisterlich zum Klingen bringen kann. Das Laute und Platte ist ihr fremd. Wie sie in dem Fernsehfilm ,Pass gut auf ihn auf!‘ das Gefühlschaos einer Frau nachvollziehbar macht, bei der eine tödliche Krankheit diagnostiziert wird, ist zutiefst berührend. Koschitz porträtiert das Hin und Her zwischen Verzweiflung und Trotz, Tränen und selbst auferlegter Disziplin mit großem Respekt und ohne übertriebene Sentimentalität.“

Josefine Preuß, „Die Hebamme“

Aus der Begründung der Jury:

„Historische Rollen sind eine Herausforderung für Schauspieler, geht es doch darum, Figuren aus anderen Epochen in unserer Zeit lebendig werden zu lassen. Wie Josefine Preuß in dem TV-Film ,Die Hebamme‘ eine einfache, aber starke Frau im Marburg Ende des 18. Jahrhunderts porträtiert, wirkt absolut stimmig und historisch überzeugend. Die ungeheure Entschlossenheit dieser Hebamme, für die Frauen zu kämpfen und gegen dunkle Machenschaften, macht Preuß für den Zuschauer fast physisch spürbar.“

Nominiert für den BAMBI in der Kategorie "Schauspieler National": Francis Fulton-Smith, Alexander Held und Charly Hübner
Nominiert für den BAMBI in der Kategorie „Schauspieler National“: Francis Fulton-Smith, Alexander Held und Charly Hübner

Nominierungen Schauspieler National

Francis Fulton-Smith, „Die Spiegel-Affäre“

Aus der Begründung der Jury:

„Franz Josef Strauß, das Lieblingsobjekt vieler Kabarettisten, darzustellen, ohne sich des Kabarettistischen zu bedienen, war eine künstlerische Gratwanderung. Francis Fulton-Smith meisterte sie bravourös. Er spielt Strauß in dem TV-Film ,Die Spiegel-Affäre‘ nicht nur überzeugend, er verwandelt sich ohne viel Maskenarbeit, dafür mit umso mehr mimischer Präsenz, in den bayerischen Alpha-Politiker in seiner ganzen barocken Ausdruckskraft und Lebensfreude.“

Alexander Held, „München Mord“ 

Menschliche Abgründe in scheinbare Normalität zu verpacken,darauf versteht sich Alexander Held ganz hervorragend. Seine Figuren wie der Kommissar Ludwig Schaller in der ZDF-Reihe „München Mord“ tragen ein Geheimnis, das Held den Zuschauer stets ahnen lässt. Den Ermittler mit den unorthodoxen Methoden verkörpert er mit einer wortkargen Selbstverständlichkeit, die uns den Kauz sympathisch macht. Dass Held den Zuschauer im Ungewissen lässt, was mit diesem seltsamen Kommissar wirklich los ist, verleiht der Krimiserie eine Spannung, die ganz unabhängig ist von den Kriminalfällen.

Charly Hübner, „Banklady“

Aus der Begründung der Jury:

„Das Leichte gehört in der Schauspielerei zum Schwersten, wenn es glaubwürdig sein soll. Wie leicht und lässig Charly Hübner den Ganoven in dem Kinofilm ,Banklady‘ anlegt, ist faszinierend. Hübner spielt einen Lebemann im Deutschland der Wirtschaftswunderjahre, dem man abnimmt, dass ihm der nächste Banküberfall genauso wichtig ist wie es die schönen Frauen sind, mit denen er die Beute durchbringt. Das ist nicht nur lässig, das ist schon beinahe fahrlässig, weil es so verführerisch wirkt.“

Die Gewinner werden am Donnerstag, 13.11. bekannt gegeben. Die BAMBI-Verleihung wird ab 20:15 Uhr live in Das Erste übertragen.

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