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Das sind die Nominierten der BAMBI-Kategorien Schauspieler/-in und Film National

Die Nominierten der Kategorie “Schauspielerin National” und “Schauspieler National”: Alicia von Rittberg, Emilia Schüle, Julia Koschitz, Kostja Ullmann, Heino Ferch und Jannis Niewöhner (Credits: HBM und Jens Koch)

Sie haben in diesem Jahr tausende TV- und Kinozuschauer begeistert – und sind aus dem deutschen Filmgeschäft nicht mehr wegzudenken: Die Nominierten der Kategorien „Schauspielerin National“ und „Schauspieler National“ stehen fest. Die Bambi-Jury – bestehend aus Chefredakteuren des Hauses Burda und externen Experten aus Gesellschaft und Showbiz – kommt am Tag der Bambi-Verleihung zusammen, um die begehrte Trophäe an zwei herausragende Schauspieltalente zu vergeben und darüber hinaus den besten Film des Jahres in der Kategorie „Film National“ zu küren. Die Preisträger der drei Nominierten-Kategorien werden erst in der Liveshow bekannt gegeben.

Und hier sind sie:

Kategorie „Schauspielerin National“

Alicia von Rittberg, „Charité”
Aus der Jury-Begründung: „Eine Frau erobert sich ihren Platz in einer von Männern dominierten Welt, das ist die Rolle von Alicia von Rittberg in der TV-Reihe „Charité“. […] Dass uns zwischen berühmten Charité-Medizinern wie Rudolf Virchow, Robert Koch und Paul Ehrlich das Schicksal der Hilfswärterin Ida Lenze so sehr am Herzen liegt, ihre erstaunliche Karriere, ihre Romanze, das ist dem nuancenreichen Spiel und der Präsenz von Alicia von Rittberg zu verdanken.“

Emilia Schüle, „High Society – Gegensätze ziehen sich an“
Aus der Jury-Begründung: „Eine einzige große Party ist das Leben für die Tochter aus wohlhabendem Haus, die Emilia Schüle in der Kinokomödie „High Society“ verkörpert – bis ihre Welt von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt wird. […] Schüles Gespür für Timing ist perfekt und ihre verschmitzt vorgetragene Selbstironie ist unwiderstehlich. Die Wandlung der Figur von der oberflächlichen Selfie-Prinzessin zu einer jungen Frau, die wahre Werte zu schätzen lernt, ist auch deshalb so unterhaltsam und glaubhaft, weil Schüle sie mit großem Herzen spielt.“

Julia Koschitz, „Das Sacher“
Aus der Jury-Begründung: „Koschitz überzeugt im historischen Kostüm und mit tadelloser Eleganz als höhere Tochter, der die ihr zugedachte Rolle nicht genug ist. […] Die inneren Kämpfe ihrer Figur zwischen der Loyalität zu ihrem Vater und ihrem Ehemann und dem langsamen Aufbegehren gegen beide, um sich einen eigenen Platz zu erobern, macht sie auf eindringliche Weise transparent. Die tiefen Krisen, die sie dabei zu meistern hat, privat wie beruflich, vermittelt sie uns mit höchster emotionaler Glaubwürdigkeit.“

Kategorie „Schauspieler National“

Kostja Ullmann, „Mein Blinddate mit dem Leben“
Aus der Jury-Begründung: „Als Sehender einen Blinden zu spielen, der vorgibt, sehen zu können: Das war die sehr besondere Herausforderung für Kostja Ullmann in dem Kino-Hit „Mein Blind Date mit dem Leben“. […] In den vielen komischen Situationen, in die er durch sein Handicap notgedrungen gerät, lässt uns Ullmann stets mit ihm lachen, nie über ihn. Kostja Ullmann setzt nicht auf die Mitleidsmasche, sondern zeigt uns einen Behinderten, den wir ins Herz schließen, weil er sich als souverän Handelnder versteht und nicht als Opfer.“

Heino Ferch, „Allmen“ und „Spuren des Bösen“
Aus der Jury-Begründung: „Ein wortgewandter Charmeur, von dem sich die Damen nur zu gerne verführen lassen, und ein wortkarger Grübler, der die Last der Welt auf seinen Schultern zu spüren scheint: Das sind zwei Rollen, in denen Heino Ferch seine schauspielerische Vielseitigkeit beweist und für die er für den BAMBI nominiert wurde. […] Heino Ferch, einer unserer populärsten Schauspieler, wagt sich mit Psycho-Thriller auf der einen und Screwball-Komödie auf der anderen Seite an zwei Genres, mit denen sich die Deutschen oft eher schwertun – und er überzeugt in beiden.“

Jannis Niewöhner, „Jugend ohne Gott“ und „Maximilian – Das Spiel von Macht und Liebe“
Aus der Jury-Begründung: „Der jugendliche Rebell ist eine Paraderolle für jeden jungen Schauspieler, Jannis Niewöhner erfüllt sie in dem Kinofilm „Jugend ohne Gott“ mit einer Kraft, die überwältigt. In der Adaption des gleichnamigen Romans des ungarisch-österreichischen Schriftstellers Ödön von Horváth spielt er einen Außenseiter, der sich nicht nur gegen die Erwachsenen auflehnt, er legt sich auch mit seinen Altersgenossen an. Dieser Rebellion in alle Richtungen verleiht Niewöhner durch sein intensives Spiel eine große Glaubwürdigkeit, nie gibt er uns das Gefühl, sie fände nur um der Rebellion willen statt, nie wirkt sein Kampf für eine bessere und gerechte Welt wie eine simple Pose.“

Nominierte in der Kategorie „Film National“

Die Nominierten in der Kategorie „Film National“ sind „Mein Blinddate mit dem Leben“, „Willkommen bei den Hartmanns“ und „Grießnockerlaffäre“.

Burda-Vorstand Philipp Welte und Patricia Riekel, Vorstandsvorsitzende der Tribute to Bambi-Stiftung, haben den Vorsitz der Bambi-Jury inne. Die weiteren Jurymitglieder sind Martin Bachmann (Sony Pictures), Lutz Carstens (Chefredakteur TV Spielfilm), Produzent Nico Hofmann (UFA), Stefan Kobus (Chefredakteur Super Illu), Medienunternehmer Karlheinz Kögel, Sänger Peter Maffay, Topmodel Eva Padberg, Moderator Kai Pflaume, Robert Pölzer (Chefredakteur Bunte), Robert Schneider (Chefredakteur Focus), Kerstin Weng (Chefredakteurin Instyle), TV-Köchin Sarah Wiener und Kai Winckler (Chefredakteur Freizeit Revue).

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